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Kalender - Überlegungen zur Entstehung der Zeiteinteilung



Text/Fotos: Redaktion Wissen Kompakt
Das Wort "Kalender" rührt aus römischer Zeit und leitet sich aus dem lateinischen calendarium (Schuldverzeichnis) ab. Der erste Tag jeden Monats (Calendae), der sich am Eintritt des Neumondes orientierte, wurde öffentlich ausgerufen. An diesem Tag waren Zinsen und Verbindlichkeiten fällig, weswegen er wichtig für die Geldverleiher und Schuldner war. Doch kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass es für die Menschheit bereits weit vor einer florierenden Kreditwirtschaft vorteilhaft war, ihren Lebensraum zeitlich zu strukturieren, um so verlässlichere Vorhersagen über die Zukunft aufstellen zu können.
Wenn Weißkopfseeadler in Alaska eigens zur Lachswanderung anreisen, um sich an dem Nahrungsüberangebot gütlich zu tun und andere tierische Jäger ebenfalls ihrer Beute zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten auflauern, liegt die Vermutung nahe, dass auch die frühen menschlichen Jäger die regelmäßig wiederkehrenden Ereignisse ihrer Umwelt (Paarungszeiten, Wurfzeiten oder ähnliches) als Naturkalender zur Planung des Überlebens nutzten.
Zeiteinteilung zur Planung des Überlebens
Diese überlebenswichtigen Ereignisse immer genauer vorher zu bestimmen, war der nächste Schritt auf dem Weg zu einem echten Kalender. Denn es ist zwar gut zu wissen, dass im Frühjahr die Mammuts durchs Tal ziehen. Besser ist jedoch, wenn man vorhersagen kann, wie lange es noch bis dahin ist. Dazu musste ein markanter Zeitpunkt gefunden werden, den man als Beginn eines neuen Zyklus festlegen konnte, wie zum Beispiel die Sonnenwende im Winter und im Sommer, wenn die Sonne ihren niedrigsten- beziehungsweise höchsten Stand erreicht.
Priester, Herrscher über die Zeit
Einen solchen Zeitpunkt exakt zu bestimmen, war sicherlich die größte Herausforderung und wer das konnte, genoss vermutlich ein hohes Ansehen innerhalb der Sippe. Es liegt nahe, dass sich diese Leute sehr bald als Bindeglied zwischen dem Irdischen und einer höheren Ordnung betrachteten und ihre Deutungshoheit als Priester oder Schamanen auch auf andere Bereiche des Lebens ausdehnten und sich aus dem operativen Geschäft ausklinkten. Schließlich ist es allemal gemütlicher, am heimischen Feuer zu sitzen, Fliegenpilze zu kauen und auf einer anderen Bewusstseinsebene den bizarren Gestalten im Rauch zuzuschauen als sich, wie die jagende Fraktion, von tötungsunwilligen Auerochsen auf die Hörner nehmen zu lassen.
Kultstätten zur Bestimmung des Jahreslaufs
Wie wichtig und erfolgreich die Einteilung der Zeit war, belegen imposante Kultanlagen rund um den Globus wie das englische Stonehenge, das höchstwahrscheinlich dazu diente, die Sommer- und Wintersonnenwende sowie die Tagundnachtgleiche im Frühling und Herbst und damit die Jahreszeiten vorauszusagen. Insbesondere der Wintersonnenwende, nach der die Tage wieder länger werden, kam seit jeher eine besondere Bedeutung als Neubeginn zu, weswegen es wohl kein Zufall ist, dass das christliche Weihnachtsfest und Christi Geburt just auf diesen Tag fallen (den 25. Dezember nach dem Julianischen Kalender, was dem 21. oder 22. Dezember nach dem heutigen, Gregorianischen Kalender, entspricht). Um die neue Religion einfacher zu installieren, wurde der heidnische Feiertag einfach mit einem neuen Inhalt überschrieben.
Irdische Ordnung und kosmische Ordnung nicht deckungsgleich
Nachdem der Beginn eines neuen Zyklus festgelegt wurde, mussten Maßeinheiten zur Einteilung des Zeitraums gefunden werden. Dazu dienten der Wechsel von Tag und Nacht oder die verschiedenen Phasen des Mondes bei seiner Umrundung um die Erde. Mit diesem System konnte man schließlich die Aufeinanderfolge der Jahreszeiten, Regenzeiten oder anderer wichtiger Naturerscheinungen recht genau vorhersagen. Allerdings stehen die beobachtbaren Maßeinheiten Tag, Monat und Jahr in keinem einfachen mathematischen Verhältnis zueinander (ein Tag hat 24 Stunden, ein Monat 29,5306 Tage, was 12,4 Monaten pro Jahr, das wiederum 365,2422 Tage hat, entspricht). Daher kommt es, dass im System des Sonnenkalenders, auf das die meisten Kulturen zurückgreifen, ein kalendarischer Monat nicht einer kompletten Umrundung des Mondes um die Erde entspricht und dass alle vier Jahre ein zusätzlicher Schalttag am 29. Februar eingefügt werden muss, um die kosmische Ordnung an die menschlichen Bedürfnisse anzupassen.
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